Wer hat sich noch nicht die Frage einer Absicherung seiner Hinterbliebenen im Todesfalle gestellt? Und welche Möglichkeiten wurden da in Betracht gezogen? Eine Variante könnte eine Risikolebensversicherung sein. Aber nicht nur vor allem für junge Familien mit nur einem Hauptverdiener sollten sich mit einer Risikolebensversicherung auseinandersetzen. Auch Familien, die Finanzierungen eingegangen sind, die beim Tod eines Verdieners nicht mehr zu bedienen sind. Eine staatliche Unterstützung in diesen Fall schafft keine Absicherung und auch wenn überhaupt nur bedingt Linderung.
Grundlagen der Risikolebensversicherung
Wer seine Familie egal welcher modernen Colour für den Todesfall absichern möchte, kann mit einer Risikolebensversicherung auf ein sinnvolles und fundiertes Versicherungskonzept zurückgreifen. Eine Risikolebensversicherung ist eine Art von Lebensversicherung. Mit dem Versicherungsschutz widmet sich eine Risikolebensversicherung der Fürsorge im Rahmen eines Todesfallschutzes. Allerdings ist eine Risikolebensversicherung keine Kapitalanlage im traditionellen Sinne. Die Beträge einer Risikolebensversicherung werden für den Zeitraum nicht angespart, und auch nicht auflaufend ausgezahlt. Daher entfällt hier auch die Möglichkeit, die Risikolebensversicherung zu verkaufen. Der Bereich Lebensversicherung verkaufen bezieht sich einzig auf die Kapitallebensversicherung.
Mit dem Abschluss einer Risikolebensversicherung wird eine Todesfallsumme vereinbart. Bei Eintritt des Todes während der Vertragslaufzeit des Versicherten, also im Versicherungsfall, erfolgt die Auszahlung an die Hinterbliebenen. Für die Versicherungssumme bei einer Risikolebensversicherung wird kalkulativ für Familien mit kleinen Kindern ein Festbetrag fixiert. Dieser Festbetrag wird im Wert mit dem 5 – fachen des entsprechenden Jahresbruttoeinkommens vom Hauptverdiener berechnet. Den Betrag der Auszahlung erhält auf Grundlage der vertraglichen Vereinbarungen die Person, die in der Versicherungspolice benannt wurde. Mindestens sollte die Absicherungssumme das 3 – fache des Jahresbruttoeinkommens betragen.
Zusatzinformationen zur Risikolebensversicherung
Da die Beträge einer Risikolebensversicherung nicht angespart werden, sind auch die zu zahlenden Beiträge günstiger gegenüber einer Kapitallebensversicherung. Die Versicherungsform einer Risikolebensversicherung ist auch ratsam für Geschäftspartner. In bestimmten Lebenssituationen, die auch einen Geschäftspartner durchaus betreffen können, kann eine Risikolebensversicherung vor großen Belastungen schützen. Aufgenommene Kredite, Anschaffungskosten oder Mieten können so über eine Risikolebensversicherung Kosten neutral abgedeckt werden.
Vor einem Vertragsabschluss einer Risikolebensversicherung sind gegenüber dem Versicherungsunternehmen alle Fragen zu persönlichen Risiken offen zu legen. Ob es aus beruflichen Gründen oder durch einen Freizeitsport zustande kommt, Risiken sind dabei kein Geheimnis. Auch Fragen zum Gesundheitszustand sind zu beantworten. Die getätigten Angaben sollten der Wahrheit entsprechen. Im Falle, dass alle oder nur Teile der Angaben nicht der Realität entsprachen, kann unter Umständen der Versicherungsschutz verloren gehen.
Eine Risiko-Lebensversicherung wird in Varianten unterschieden. Zum einen die Klassische und zu anderen die verbundene und die fallende Risikolebensversicherung. Mit der klassischen Risikolebensversicherung werden besonders junge Familien oder Alleinerziehende angesprochen. Die verbundene Form dient mehreren Personen zur Versicherung, damit zum Beispiel für Geschäftspartner geeignet. Eine fallende Versicherung wird Kreditnehmern angeboten, denn hier sinken die Beiträge äquivalent zur Versicherungssumme über den vereinbarten Zeitraum.
Unter bestimmten Umständen treten Risikozuschläge in Erscheinung, um die individuellen Risiken besser abdecken zu können. Solche Risikozuschläge kommen besonders in Betracht, wenn man über riskante Hobbys verfügt. Dazu gehört unter anderem Motorradfahren, aber auch Fallschirm springen. Direktversicherer betrachten diese Umstände besonders kritisch. Es können schon bis zu 50 Prozent höhere Beiträge fällig werden. Aber auch Alltägliches wird zum Beitragserhöhungspunkt. So können übergewichtige Personen genauso wie Raucher sich einem höheren Beitrag gegenübersehen. Selbst Krankheiten sorgen oft für einen höheren Beitrag. Damit sind nicht nur chronische Krankheiten gemeint. Im schlimmsten Fall kann auch ein Antrag abgelehnt werden.